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al-sakina
ist online seit dem 24.03.02
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Der Islam - eine europäische Tradition
Vortrag am 6. Februar 2008 auf der Islamwoche Berlin von Silvia Horsch
Der Islam sei Europa wesensfremd - was ist dran an dieser Behauptung? Ein Vortrag über bekannte und unbekannte islamische europäische Traditionen, die
Rolle der islamischen Zivilisation in der europäischen Geschichte und den Verdrängungsmechanismus mit dem (West-)Europa sich selbst konstruiert >>
Projektionsfläche Islam
Über politische Beschäftigungstherapie und
Ablenkungsmanöver von Dr. Sabine Schiffer Gott sei Dank gibt es Islam und Muslime - sonst
müssten wir uns nämlich mit unseren eigenen Problemen beschäftigen! Man stelle sich vor, wir sollten daran gehen, die Ideale der Aufklärung zu
verwirklichen?! Etwa die Gleichstellung von Mann und Frau - und nicht nur die der Frau. Viel einfacher ist es da, auf "die muslimische Frau"
schlechthin zu verweisen, auf deren Conditio humana, die kontinenteübergreifend, soziale und geografische Faktoren ausblendend, angeblich überall völlig gleich ist. >>
Glaube, Vernunft, Gewalt
Gedanken zur Debatte um die Papstrede von Silvia Horsch Der Konflikt um die Papstrede ruft wie schon der
Streit um die Karikaturen wieder einmal auf beiden Seiten die Kulturkämpfer auf den Plan. Dabei ist die Rede kein Anlass zu aufgeregten Demonstrationen,
sondern zur inhaltlichen Auseinandersetzung. Das Verhältnis der Religion zur Gewalt und das von Glauben und Vernunft sind zwei Themen, die Islam und Christentum gleichermaßen beschäftigen. >>
Islam in den Medien
von Dr. Sabine Schiffer Muslime werden zunehmend als homogene Masse wahrgenommen, die zudem bedrohlich ist. Wie
kommt es, dass nicht die Vielfalt der unter den 1,2 Mrd. Muslimen auf der Welt existierenden Lebensrealitäten, sondern die Einfalt Einzug in unsere Vorstellungen gehalten hat? Und welche
Rolle spielen die Medien dabei? Medien ermöglichen uns, an Dingen teilzunehmen, die wir nicht direkt erleben. Sie strukturieren aber gleichzeitig die Wahrnehmung dieser Dinge.
Die Medienwissenschaftlerin Sabine Schiffer stellt in ihrem Vortrag einige Mechanismen vor (wie Sinn-Induktionsphänomene oder Metaphern der Bedrohung), durch die die Darstellung des Islam
organisiert und strukturiert wird. >>
Lessing, der Islam und die Toleranz
Vortrag auf dem Studientag: „Toleranz – ein brauchbarer Begriff
im interreligiösen Dialog?“ in der Evangelischen Akademie Arnoldshain am 28.09.2004 von Silvia Horsch Lessings 275. Geburtstag im Jahr 2004 verbindet sich mit höchst
aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen. Welche Bedeutung hat Toleranz in einer pluralistischen Gesellschaft? Wird die Auseinandersetzung mit der muslimischen Minderheit zur
Festschreibung von als verbindlich verstandenen „abendländischen“ Werten genutzt oder als Chance gesehen, den Anspruch einer sich als
offen und pluralistisch verstehenden Gesellschaft in die Realität umzusetzen? Der Vortrag behandelt das Islambild der Aufklärung, sowie Lessings
produktive Rezeption der islamischen Theologie und Geschichte und geht auf die Frage ein, welche Bedeutung Lessings Toleranz-Begriff im 21. Jahrhundert zukommt. >>
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Frauen im Islam
Vortrag in Lutherstadt-Wittenberg im
Rahmen der Ausstellung „Dialoge eröffnen. Religionen begegnen sich“ am 13.09.2004 von Silvia Horsch Kaum
ein Thema wird so kontrovers diskutiert, wie der Islam und die Frauenfrage. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach von 2004 ergab, dass 93 Prozent der Befragten den Islam mit
"Unterdrückung der Frau" assoziieren. Das Bild der unterdrückten Muslimin spielt auch eine einflussreiche Rolle in der Diskussion um das Kopftuch, wenn dieses als Symbol für eine
dem Islam angeblich inhärente Frauenfeindlichkeit wahrgenommen wird. Was sagt aber der Koran wirklich über die Frauen? Der Vortrag versucht, den Unterschied zwischen den religiösen
Texten und ihrer Interpretation, zwischen Ideal und Realität zu erläutern und einen Einblick in die Vielfältigkeit der Lebensentwürfe muslimischer Frauen in Deutschland zu geben. >>
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Deutsches Bewusstsein?
Berlin, Sonntagnachmittag, der 30. November. Es ist der erste Advent. Der Bus 148 fährt Richtung Kurfürstenstraße, es ist
ein Doppeldecker, ich sitze in der oberen Etage. Hinter mir ein Pärchen, die beiden unterhalten sich über einen Nähkurs, den sie gemeinsam besuchen. Plötzlich glaube ich in einer
unvermittelten Bemerkung der Frau eine Anspielung auf mein Kopftuch verstanden zu haben. Mit derartigem ist in der letzten Zeit zu rechen. Das Kopftuch-Urteil ist gerade zwei Monate alt, die
Medien sind voll von Berichten über Muslime im Allgemeinen und muslimische Frauen im Besonderen, fast kein Tag vergeht, ohne dass ein Politiker, eine Publizistin oder ein Kirchenmann
verkündet, was das Kopftuch bedeutet >>
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Die Liebe Allahs zu Seinen Dienern
von Mohammad Al Saad, Vortrag im DMK, Sommer 2003 Sicherlich wurde jedem von uns von der Kindheit an erzählt, dass
wir Allah lieben sollen, und wie wichtig es ist, Allah zu lieben. Aber von der umgekehrten Richtung haben wir weniger gehört. Was ist die umgekehrte Richtung?
Wie und wie sehr Allah uns liebt. Ist es wichtig zu wissen, wie und wie sehr Allah uns liebt? Es ist enorm wichtig. Denn es besteht die Gefahr, dass die Beziehung zwischen dem
Menschen und Gott zur Routine wird. >>
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Verantwortung für die Schöpfung
von Andrea Saleh, Österreich Referat, gehalten am 12.12.02 in der Evang. Akademie Um über Verantwortung für die
Schöpfung sprechen zu können halte ich es für notwendig, einen Blick auf das islamische Weltbild, auf das Bild von Gott und dem Menschen zu werfen. Aus muslimischer Sicht ist die Welt
nicht umsonst erschaffen. Gottes Schöpfung ist mit einem bestimmten Sinn versehen. Zu allererst ist sie Zeichen der Herrlichkeit und Allmacht des Schöpfers. >>
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Den Islam kennenlernen - dialogfähig werden
Unter diesem Motto standen die Theologischen Studientage der AMG (Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland).
Wie sich die Mennoniten dem Islam näherten, und wie eine Tagung aussieht, auf der sich eine katholische Islamwissenschaftlerin, ein mennonitischer Missionar und eine Muslima iranischer
Herkunft begegnen, können Sie in diesem Bericht erfahren >>
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Der Islam in Deutschland
von Hamideh Mohagheghi Zur Zeit leben ca. 3 Millionen Muslime in Deutschland. Die größte Anzahl lebt seit ca. 50
Jahren hier, die Anwesenheit der Muslime in Deutschland und die Berücksichtigung ihrer religiösen Lebensweise hat eine noch längere Tradition. Eine Tradition, die nur wenig bekannt
und mehr Gegenstand einiger Geschichtsbücher ist, die nicht sehr viele Menschen interessieren. Die Verwirklichung der Möglichkeiten für die religiösen Angelegenheiten, die vor
mehr als hundert Jahren selbstverständlich war, scheint heute manchmal großen Problemen gegenüber zu stehen. >>
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Die Barmherzigkeit Gottes im Islam
von Dr. Ulrike Bechmann Bismi llahi l-rahmani l-rahim - Im Namen Gottes des Allerbarmers, des Allbarmherzigen. So beginnt der Koran, es ist der erste Vers der ersten Sure. Überschriftartig steht er am Anfang und nennt gleich doppelt die herausragende Eigenschaft des einen Gottes, den der Koran verkündet: seine Barmherzigkeit. >>
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Das Leben ist die beste Satire...
Die alltäglichen Merkwürdigkeiten im Leben einer Betuchten
Es ist ja eigentlich nur ein Stück Stoff. In verschiedenen Größen, mal quadratisch, mal als Schal, bunt gemustert
oder einfarbig. Man findet es vielfach um Hälse gewickelt oder locker um Schultern geworfen. Setzt frau es jedoch auf den Kopf, verändert sich die Welt in ungeahnter Weise.
So ging es zumindest mir, als ich mich einige Wochen nach meiner Konversion entschloß, Nägel mit Köpfen zu machen und der islamischen Kleiderordnung gemäß ein
ebensolches (in diesem Fall ein graues Exemplar mit dezentem Blümchenmuster) um den Kopf zu wickeln. Derart ausgestattet wagte ich den Schritt in die Öffentlichkeit und harrte
mehr oder weniger gelassen der Dinge, die da kommen sollten. >>
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Aussagen Jesu in Koran und Hadith
Die Person Jesu ist ein Thema, das Muslime und Christen ebenso verbindet wie trennt. Während Jesus (Friede sei mit ihm) von
Christen als Sohn Gottes und als Mensch gewordenes Wort Gottes angesehen wird, sehen Muslime in ihm einen Propheten, der in der gleichen Weise ein Mensch ist, wie die anderen Propheten auch.
Trotz dieser unterschiedlichen Stellung in den beiden Religionen gibt es eine Reihe von Aussagen Jesu (nach dem Matthäusevangelium des Neuen Testaments), die sich im Koran und den
Aussprüchen des Propheten wiederfinden. Sie zeigen, daß es entscheidende Themen gibt, in denen sich Muslime und Christen sehr nahe stehen. >>
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Die Propheten im Islam
Propheten sind von Gott auserwählte Menschen, die Übermittler Seiner Botschaft und haben die Geschichte der Menschheit von
Anfang an begleitet. Der Glaube an die Propheten ist einer der sechs islamischen Glaubensartikel. Im Islam ist bereits der erste Mensch, Adam, ein Prophet, und zu allen Völkern, die nach ihm
entstanden, wurde nach Aussage des Koran ein Prophet geschickt: Und in jedem Volk erweckten wir einen Gesandten (der predigte): "Dient Allah und meidet die Götzen. (16:36) >>
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